Bambus im Garten – Fluch und Segen zugleich

Teil II: Fluch

 

So, ich habe das ja bereits in meinem Blog-Beitrag im August diesen Jahres angekündigt, berichte ich hier über einen der größten Nachteile der Bambuspflanze. Um diesen zu verstehen und geeignete Maßnahmen zu treffen, sollte man sich den Aufbau der Pflanze genauer anschauen: Die einzelnen Bambushalme wachsen aus unterirdisch verlaufenden, sogenannten Rhizomen, welche unter der Erde dauerhaft weiterwachsen und sich zu einem sehr dichten Geflecht verzweigen.

 

 

Es gibt verschiedene Bambus-Gattungen, nämlich ausläuferbildende und horstig wachsende Pflanzen. Die ausläuferbildenden Pflanzen sind die Problematischen, denn deren Rhizome können Strecken von mehreren Metern zurücklegen. Daher ist es unbedingt erforderlich folgendes bei der Pflanzung von Bambus im Garten zu beachten:

Es gibt spezielle Kunststofffolien, welche als sogenannte Rhizomsperre dienen. Damit kann man den Bereich, in dem der Bambus wachsen darf, eingrenzen. Wichtig ist hierbei, die Folie zirka 10 cm aus dem Boden "hinausschauen" zu lassen, da Rhizome die Eigenschaft haben aus dem Boden aufzutauchen und über den Folienrand zu "klettern". Damit dies nicht geschieht, sollte man diesen Bereich regelmäßig kontrollieren.

Ein weiterer Nachteil, mit dem man meiner Meinung nach aber gut leben kann, ist, dass während der Zeit des Hauptwachstums die Blattscheide an den neuen Halmen abfallen und er bei langer Trockenheit viele Blätter verliert. Daher muss man wirklich Spaß am Kehren von Wegen, sofern der Bambus am Wegesrand sitzt, haben.

Alles in allem finde ich Bambus eine sehr spannende und auch wunderschöne Pflanze, für die es sich auf jeden Fall lohnt, Gedanken über die Anpflanzung zu machen.

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