Ist Erbpacht wirklich so schlecht wie ihr Ruf???

Da ich im Moment drei Häuser auf Erbpacht im Vertrieb habe (eins davon ist auf untenstehendem Bild zu sehen),  möchte ich aus gegebenem Anlass eine Lanze brechen. Der Vorteil von Erbpacht ist, dass das Grundstück nur gepachtet wird und nicht gekauft werden muss.

In vielen bevorzugten Wohngebieten ist oft ein sogenannter Erbpachtgeber im Spiel. In unserer Region ist dies häufig die „Evangelische Stiftung Pflege Schönau“. Sie besitzt ganze Straßenzüge oder Gebiete - manchmal aber auch nur einzelne Bauplätze.

Die Erbpachtverträge (auch Erbbauverträge genannt) laufen zwischen 60 und 99 Jahren und können danach verlängert werden.

Die Erbbauzinshöhe liegt zwischen 4 % und 6 % des Bauplatzwertes und ist jährlich an Martini (11.11.) im Voraus zu entrichten. Eine Erhöhung kann frühestens alle 3 Jahre dem Verbraucherpreisindex angepasst werden. Der Erbbauzins wird im Grundbuch hinterlegt, im Rang danach können auch Grundschulden eingetragen werden.

Die Kosten und Steuern muss der Erbpachtnehmer tragen. Hierzu gehören z.B. Erschließungskosten, Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Beiträge und Gebühren.

Beim Hausverkauf wird die Übertragung des bestehenden Erbpachtvertrags  notariell beurkundet, es bedarf allerdings der Zustimmung des Erbpachtgebers.

Ich finde, dass Erbpacht eine gute Alternative ist, gerade für junge Familien. Man kann das Grundstück komplett nutzen ohne es kaufen zu müssen und reduziert somit eventuell seine Darlehenssumme.

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