Schimmelbildung in den Wohnräumen

Oft wird vermutet, dass sich der Schimmel durch eindringende Feuchtigkeit von außen bildet, in den meisten Fällen allerdings entsteht die Feuchtigkeit von innen.

Haben wir viel Wasserdampf in der Luft, schlägt sich dieser an den kältesten Stellen der Wohnung nieder, da wir hier einen niedrigen Taupunkt haben. Dies sind normalerweise die Außenwände.

 

Wie entsteht der Wasserdampf in unserem Wohnklima?

Hauptsächlich beim Kochen, Baden, Duschen, Waschen und Trocknen! Aber auch unserer Atemluft und unserem Körper entströmt Feuchtigkeit. Eine Person verdunstet je Nacht ca. 1 Liter Wasser, Haustiere kommen auch noch dazu!

Deshalb bildet sich auch gerne in den Schlafräumen Schimmel, da hier die niedrigste Raumtemperatur anzutreffen ist. Man sollte auch vermeiden Möbel an den Außenwänden zu platzieren, wenn nicht anders möglich mit Abstand, damit die Luft zirkulieren kann.

Durch richtiges Lüften vermeidet man außerdem den Feuchtigkeitsniederschlag in den Wänden. Deshalb regelmäßig Stoß- und Querlüften: Heizung ausdrehen, Fenster ganz öffnen, im Idealfall Zugluft entstehen lassen. Nach 5-10 Minuten ist die gesättigte Raumluft durch trockene Luft von außen getauscht. Danach Fenster schließen und Heizung wieder andrehen.

Dies sollte am besten gleich morgens erfolgen. Befinden Sie sich auch tagsüber in der Wohnung, sollte noch mehrmals für einige Minuten gelüftet werden. Nur Fenster kippen reicht nicht und verbraucht auch noch viel mehr Energie. Trockene Luft hat einen geringeren Energiebedarf.

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