Treppenstufen am Hauseingang, wenn möglich, vermeiden

Das hier ist ein Thema, welches mir in meinem privaten Umfeld die letzten Jahre immer wieder begegnet ist und welches irgendwann sicherlich auch fast jeden betreffen wird.

  Bei den meisten Wohnbauten ist es üblich, dass es vor dem Haus kleine Treppen gibt, da die Eingänge zwei bis drei Stufen über Erdniveau liegen. Der Grund hierfür ist, dass Baufirmen auf diese Weise die Abdichtung des Kellers ausreichend hochziehen können, um Feuchtschäden zu vermeiden.

In jungen Jahren sind kleine Stufen glücklicherweise noch kein Hinderniss, jedoch können diese bei einer körperlichen Behinderung oder im Alter, sofern man auf einen Rollstuhl oder auf einen Rollator angewiesen ist, zu unüberwindbaren Barrieren werden. Hier ist dann nur noch der Bau von Schrägen oder Rampen eine Lösung.

Für den privaten Bereich gibt es keine gesetzlichen Regelungen zu beachten. Im öffentlichen Bereich ist eine Steigung von maximal 6 % erlaubt - was tatsächlich recht steil ist. Das heißt, dass beispielsweise der Ersatz einer 16 cm hohen Eingangsstufe durch eine Schräge mit 6 % Gefälle eine Rampenlänge von 2,67 m bedeutet (Wochenkurier vom 20.02.2019). Bei einer komfortableren, geringeren Steigung wird natürlich auch die Schräge entsprechend länger ausfallen und demnach wird auch viel mehr Platz im Vorgarten oder vor der Haustüre benötigt. Nur leider haben die meisten Häuser gar nicht genug Raum für solche Lösungen. Der Verzicht auf unnötige Stufen ist also sinnvoll. Deshalb sollte man sich schon bereits bei der Planung des Hauses überlegen, ob man auf Stufen verzichten und gleichzeitig die Nässe aus dem Haus halten kann.

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