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Denkmalschutz – was gilt es zu beachten?

Laut Statistischem Bundesamt gibt es in Deutschland insgesamt rund eine Million Denkmäler. Laut Angaben der Landesämter für Denkmalpflege handelt es sich in 63 % der Fälle um Baudenkmäler. Sie sehen, der Bestand an denkmalgeschützten Immobilien ist in Deutschland nach wie vor groß. So kommt es auch vor, dass wir als Immobilienunternehmen immer wieder auf derartige Immobilien stoßen und solche veräußern. Hierbei sind wir besonders darauf bedacht, auf die Besonderheiten dieser Bauwerke hinzuweisen und potenzielle Käufer über die Verantwortung, welche mit dem Denkmalschutz einhergeht, zu informieren.

Bei Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen, handelt es sich meist um besondere Objekte, denn an der Erhaltung solcher Immobilien besteht aus wissenschaftlichen, künstlerischen oder heimatgeschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse. Besonders wichtig ist dabei die Erhaltung des Erscheinungsbildes und der denkmalrelevanten Bausubstanz, deshalb ist hier eine regelmäßige Wartung und ein angemessenes Verhalten der Nutzer/Mieter besonders gefragt. Beispielsweise sollten Bewohner auf das Raumklima (Heizung, Luftfeuchte und Luftwechsel) sowie auf die Dacheindeckung und Dachrinnen achten. Bei längerem Leerstand müssen vom Eigentümer Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Beschädigungen ergriffen werden. Diese können beispielsweise das Anbringen von Notsicherungen oder Verschalungen von Fenstern sein.

  • Gebäude unter Denkmalschutz

    Grundsätzlich sollte bei geplanten Veränderungen am Gebäude Rücksprache mit dem Denkmalamt gehalten werden. Dies gilt auch für kleine Änderungen, wie z. B. die Anbringung einer Leuchte, denn das Erscheinungsbild könnte dadurch verändert werden. Außerdem muss bei Planungen beachtet werden, dass typische Strukturen des Bauwerks nicht aufgelöst werden und statische Verhältnisse durch Umnutzung nicht in Frage gestellt werden. Veränderungen müssen aus dem Bestand heraus unternommen werden. Zu Beginn der Planung sollte eine qualifizierte Bestandserfassung durchgeführt werden, diese gibt Kosten- und Planungssicherheit.

    Bei Missachtung des Denkmalschutzes werden hohe Strafen angesetzt, diese sind aus den Paragrafen des Denkmalschutzgesetzes des jeweiligen Bundeslandes abzuleiten. Falls Sie detaillierte Fragen haben sollten, gibt es die Möglichkeit, sich an die Landesdenkmalpflege oder denkmalerfahrene Fachkräfte aus Bautechnik, Restaurierung oder Bauforschung zu wenden.

    Sie besitzen bereits eine Immobilie, die unter Denkmalschutz steht, oder haben eine geerbt und möchten diese verkaufen? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

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    Hallo, ich bin Jasmin Kitschun

    und seit September 2020 ein Teil des Kraichgau Immobilien-Teams. Als Auszubildende zur Immobilienassistenz blogge ich über Themen, die mir in meinem Ausbildungsalltag begegnen.


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