| Wissenswertes

Energiekosten: Wenn eine Modernisierung ansteht, dann auch Hitze und Sturm im Blick haben

Nach dem extremen Hitzesommer 2018 befürchten immer mehr Hausbesitzer, dass sich der Klimawandel spürbar negativ auf die persönliche Wohnsituation auswirken wird, so dass sie über eine klimagerechte Haussanierung, eine Wohnungssanierung beziehungsweise sogar auch über einen größeren Hausumbau nachdenken. Folgende Maßnahmen beziehungsweise Instandhaltungsmaßnahmen können helfen, das Haus für diese extremen Wetterlagen zu wappnen und dadurch den Gebrauchswert dauerhaft zu erhöhen:

Fenster:

Durchschnittlich 1/4 der Fassaden sind Glasflächen. Zudem sind große Fenster modern. Daher lohnt es sich natürlich zu prüfen, wie wärmedurchlässig sie sind, damit das Aufheizen im Sommer und das Auskühlen im Winter verhindert werden kann. Wer ältere Modelle austauscht, sollte dies unter Umständen mit einer Fassadendämmung verbinden.

Jalousien:

Kostengünstiger sind - insbesondere außen angebrachte - Jalousien oder Markisen. Ein guter Schutz hält bis zu 90 Prozent der Sonneneinstrahlung ab, die sonst durch Fenster, Balkon- und Terrassentüren ins Haus gelangen würde.

Dach:

Neben Hitze können auch Sturm, plötzliche Gewitter mit Starkregen oder Hagel dem Haus zu schaffen machen. Daher sollte eine regelmäßige Überprüfung der Dachbedeckung und - natürlich bei Bedarf - die Instandsetzung des Daches erfolgen. Bei älteren, nicht isolierten Dächern, sollte auch über ein neues Dach nachgedacht werden.

  • ENERGIEKOSTEN: WENN EINE MODERNISIERUNG ANSTEHT, DANN AUCH HITZE UND STURM IM BLICK HABEN

    Begrünung:

    Viele Eigenheimbesitzer lassen sich das Dach begrünen beziehungsweise lassen Blauregen & Co. von der Fassade ranken. Solch grüne Schutzmäntel sehen nicht nur hübsch aus, sondern wandeln auch pro Quadratmeter 300 Gramm Kohlendioxid in Sauerstoff um. Sie filtern Schadstoffe aus der Luft und sorgen für bessere Dämmung, mehr Witterungsschutz und senken zudem die Energiekosten.

    Kühlung:

    Was vielen nicht bewusst ist: Kühlen verbraucht mehr Energie als Heizen!

    Läuft also im Sommer die Klimaanlage, kann man sich eigentlich den energieeffizienten Heizkessel sparen. Experten empfehlen daher einen Mix umweltfreundlicher Maßnahmen aus Dämmung, Sonnenschutz sowie Dach- oder Fassadenbegrünung. Nicht zu vergessen das alte Prinzip: tagsüber Fenster schließen, nachts weit öffnen und lüften.

    (abgeändert: Wochenkurier 15.05.2019)