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Immobilienverkauf – Die Besichtigung der Immobilie

Nachdem unsere Kaufinteressenten durch das Verkaufsexposé einen ersten Eindruck der Immobilie gewinnen konnten, erfolgt der spannende Moment der Haus- oder Wohnungsbesichtigung. Hierbei gibt es kein Patentrezept. Die einen möchten durch die Immobilie geführt werden, die anderen gehen lieber selbst auf Entdeckungstour. Wichtig dabei ist, den Interessenten genügend Zeit und Freiraum zu lassen und gleichzeitig für die Beantwortung von Fragen verfügbar zu sein. Diese hängen oft vom Immobilientyp ab. Bei Renditeobjekten fällt oft die Frage nach den Mieteinnahmen oder dem Stand der Instandhaltungsrücklage. Bei selbstgenutzten Immobilien sind Fragen nach dem frühesten Einzugstermin oder dem Zustand der Immobilie wichtiger. Egal, ob Investor oder Selbstnutzer, nach dem „letzten Preis“ wird fast immer gefragt. Diese Frage ist auch berechtigt, denn beim Immobilienkauf geht es um viel Geld und schließlich richtet sich der Preis nach Angebot und Nachfrage. Was unbedingt kommuniziert werden muss, egal ob danach gefragt wird oder nicht, ist das Thema Schäden und Mängel. Diese muss der Eigentümer – falls bekannt – selbstverständlich offenlegen.

  • Zu sehen ist eine Immobilie, in der eine Besichtigung mit zwei Personen und einem Immobilienmakler stattfindet

    Bei leerstehenden Immobilien lassen sich flexiblere Termine vereinbaren. Bei bewohnten Häusern und Wohnungen werden die Besichtigungstermine mit den Eigentümern und/oder Mietern abgestimmt. Gerade bei letzteren Immobilien ist es umso wichtiger, dass im Vorfeld eine ordentliche Analyse stattgefunden hat. Beispielsweise kann der früheste Einzugstermin im Telefongespräch vor der Besichtigung mitgeteilt werden. So kann der Kaufinteressent besser entscheiden, ob eine Besichtigung tatsächlich sinnvoll ist. Mit solchen Techniken können die Besichtigungstermine auf ein Minimum reduziert werden, was den Immobilienbewohnern zugutekommt. Die Erstbesichtigung dauert je nach Größe der Immobilie ca. 30 – 60 Minuten. Sobald der Kreis der Interessenten enger geworden ist, wird in der Regel auch eine Zweitbesichtigung durchgeführt, durchaus mit anschließendem Kennenlern-Termin mit dem Eigentümer.

    Die Interessenten, die nach der Besichtigung zu dem Schluss gekommen sind, dass es für sie doch nicht die richtige Immobilie gewesen ist, haben keineswegs Zeit verschwendet. Im Gegenteil: Sie sind um eine Erfahrung reicher geworden und sind dem Ziel des Immobilienkaufs ein Stück nähergekommen. Außerdem ist die Besichtigung kostenlos.

    Potenzielle Käufer erhalten nach der Besichtigung weitere Unterlagen (z. B. Grundrisspläne, Gebäudeversicherungsnachweis oder Protokolle der Eigentümerversammlung). Diese Unterlagen sind schließlich auch für die finanzierende Bank wichtig. Der Makler steht zudem der Bank bei Rückfragen zur Verfügung. Diese prüft anhand von weiteren Kriterien (z. B. Eigenkapital, Gehaltsnachweise) die Bonität des Käufers und somit sind Käufer und Verkäufer auf der sicheren Seite.

    Mit der Finanzierungsbestätigung einer Bank kann die Immobilie schließlich für den Kaufinteressenten reserviert werden. Das Immobilienangebot wird anschließend aus den Internetportalen genommen und es kann ganz entspannt der Notartermin vorbereitet werden. Mehr dazu im nächsten Blog-Beitrag dieser Serie.

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    Hallo, ich bin Salvatore Vignera

    und ich bin seit Mai 2017 Teil des Kraichgau Immobilien-Teams. Ich blogge über Themen, die mir in meinem Berufsleben als Makler begegnen.


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