| Unser tägliches Arbeiten

Wie viel Schriftsteller steckt im Makler?

Zu meinen zahlreichen und sehr verschiedenen Aufgaben hier bei der Kraichgau Immobilien GmbH gehört seit nunmehr über einem Jahr auch die Korrektur der von den Backoffice-Kollegen entworfenen Exposés, etwaigen Objektaushängen und sonstigen Texten, welche im Zusammenspiel mit den Maklern aufgrund der vorliegenden Objektunterlagen und -besichtigungen entstehen.

  • WIE VIEL SCHRIFTSTELLER STECKT IM MAKLER?

    Zu meinen zahlreichen und sehr verschiedenen Aufgaben hier bei der Kraichgau Immobilien GmbH gehört seit nunmehr über einem Jahr auch die Korrektur der von den Backoffice-Kollegen entworfenen Exposés, etwaigen Objektaushängen und sonstigen Texten, welche im Zusammenspiel mit den Maklern aufgrund der vorliegenden Objektunterlagen und -besichtigungen entstehen. Dabei kommt es mir nicht nur darauf an, nach der Rechtschreibung, der Grammatik und der Ausdrucksweise zu schauen. Mir ist es auch wichtig, dass der geschriebene Text einer gewissen Logik folgt - in meinem Kopf muss „ein Film ablaufen“, als würde ich mich gerade selbst im beschriebenen Objekt von Etage zu Etage bewegen.

    Aufgrund der vielen zwischenzeitlich geprüften Exposés hat sich bei mir schon ein Gespür für den Textschreiber eingestellt – anhand der gewählten Worte, Redewendungen und der Art zu schreiben, lässt sich bereits erkennen, welcher Kollege den Text der angebotenen Immobilie verfasst hat. Dabei hat jeder seinen eigenen Stil: Die einen mögen es sehr klar und sachlich – verfolgen also das Prinzip von Fakten, Fakten, Fakten –, die anderen bevorzugen eine sehr blumige Ausdrucksweise. Allen gemein bleibt auf jeden Fall, dass für die Interessenten die wesentlichen Punkte der Immobilie beinhaltet sind, so dass sich diese zunächst einen Überblick über das Objekt machen können. Damit können sie bereits erste Kriterien, die ausschlaggebend für das weitere Interesse sind, prüfen: Stimmt die Lage und Größe des Gebäudes, wie ist das Umfeld, welche (baulichen) Möglichkeiten gibt es – kurzum: Ist die Immobilie überhaupt für mich geeignet? Anhand der weiterführenden Beschreibungen und Bilder in unseren Exposés lassen sich dann schon weitere Eindrücke vom Objekt gewinnen. Und ob man da die eher nüchtern aufzählende Variante des einen oder die mit vielen Worten umschreibende des anderen „Schriftstellertyps“ mag, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Eine Erfahrung von mir kann ich noch mit auf den Weg geben: Auch wenn wir uns alle ins Zeug legen, eine Immobilie möglichst genau zu beschreiben und viele Bilder mit auf den Weg geben – dies alles ersetzt nicht den eigenen Eindruck bei einer Objektbegehung!